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interessantes rund um die liebe

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Ihr 
Alexander Witschel



 
so küssen die sternzeichen

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Geschichte des Küssens

Am Anfang hatte der Kuss ziemlich wenig mit Romantik zu tun. Er war eher eine praktische Angelegenheit. In der Steinzeit, in der die Sauger, Fläschchen und Löffelchen für die Baby-Fütterung noch nicht einmal erdacht, geschweige denn erfunden waren, haben die Mütter das Küssen aus einer Art Notlage heraus erfunden. Sie kauten ihren Babys das Essen vor und schoben ihnen den Speisebrei in den Mund. Eine Mund-zu-Mund-Fütterung sozusagen.

In Mesopotamien war Küssen vor 5.000 Jahren eine heilige Angelegenheit: Götterstatuen wurden so gehuldigt. Im Mittelalter dagegen sah man den öffentlichen Kuss gar nicht gern: Heiratspflicht war das Mindeste, Kirchenvater Augustinus bezeichnete das Küssen sogar als Sünde. Doch selbst 1948 waren die Männer nicht viel fortschrittlicher: Die meisten verheirateten Amerikaner hatten zu dieser Zeit noch nicht mal eine Ahnung vom Zungenkuss.

Küsse zur Begrüßung fielen in der Geschichte überaus unterschiedlich aus. Bei den alten Persern küssten sich Gleichrangige auf den Mund, die anderen auf die Wange. Im antiken Griechenland küsste man Höherrangigen die Hand, das Knie oder auch die Brust. Im alten Rom gab es drei Arten von Küssen: osculum (ein freundschaftlicher Kuss auf die Wange), suavium (zarter Kuss auf die Lippen), basium (inniger Kuss von Liebenden). Einen Gott grüßte man, indem man die eigene Hand küsste und den Kuss fortblies in Richtung der Götter-Statue.

Viel Freude beim Schmökern, Lesen und vielleicht auch schmunzeln, wenn Sie neue Aspekte über sich selbst erfahren!

Ihr Alexander Witschel


 
 
 
 
   


 
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