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Basics - Astrologisches


Warum dieser Astrologie-Kurs ?
was Ihnen diese Info`s vermitteln sollen

Die Astrologie als Wissen von den Sternen und als Kunst der Sterndeutung befaßt sich seit Urzeiten mit den sich immer wieder ändernden Konstellationen am Sternenhimmel und setzt diese in Bezug zum persönlichen Schicksal eines Menschen.
Astrologische Grundkenntnisse vorauszusetzen, und zu verstehen, ist vielleicht doch etwas viel verlangt. Darum haben wir diesen Bereich eingerichtet, in dem Sie sich über die astrologische - Technik und Arbeitsmethodik informieren können. Es ist einiges an Stoff, den man da durcharbeiten muß. Wir haben uns bemüht es kurz zu halten und die wesentlichen Punkte nicht außer Acht zu lassen. Ziel ist es Ihnen Information über Astrologie aufzuzeigen, nicht Sie mit den kurzen Ausführungen zum (Profi-)Astrologen zu machen

Was vermag die Astrologie zu geben?

Das Horoskop als Persönlichkeitsspiegel

Astrologie ist wörtlich übersetzt die Lehre vom Geist(logos)der Sterne(astron). Erste Überlieferungen zu dieser Wissenschaft lassen sich auf über 8000 Jahre vor Christi zurückdatieren. Grundannahme der Astrologie ist, dass Planeten und andere astronomische Faktoren in Zusammenhang mit Ihrer Position in den symbolischen Sternzeichen der Astrologen (oder den realen Sternbildern am Himmel) untrennbar mit den Vorgängen auf dieser Erde verknüpft sind.
Es liegt nicht im Sinne der Astrologen und ist müßig wissenschaftlich auszudiskutieren, über welchen möglichen technisch messbaren Einfluss dieser Zusammenhang bestehen soll, aber wer wird heute noch bestreiten, dass zum Beispiel der Mond Auswirkungen auf das Verhalten der Menschen hat?
Die Statistiken der Krankenhäuser und Polizeiberichte bei Vollmond sprechen für sich. Mittlerweile ist sogar statistisch/physikalisch nachgewiesen, dass die Aktivität der Sonnenflecken mit der Konstellation der Planeten in Zusammenhang steht, die Auswirkungen dieser Sonnenflecken auf die Erde sind über magnetische Messungen erfassbar. Wie bereits angedeutet, sollte man diese technische Komponente jedoch vernachlässigen, die jahrtausendealten Aussagen und Überlieferungen sprechen für sich. Niemand, der sich länger und intensiv mit der Symbolik der Astrologie beschäftigt, wird die enthaltenen Wahrheiten noch bestreiten.
Das persönliche Radix-Horoskop ist kein per Zufallsgenerator erzeugtes Gebilde, sondern ein zweidimensionales Abbild des Himmels zum Zeitpunkt der Geburt. Zweidimensional deshalb, weil Entfernung und Breite der Planeten vernachlässigt werden. Die Planeten bewegen sich ja nicht in einer Ebene um die Sonne, sondern innerhalb eines relativ schmalen Gürtels und in unterschiedlicher Entfernung. Man wählt daher die Ekliptik (die Ebene, in der die Erde um die Sonne läuft) als Bezugsebene und projiziert die Planeten von "oben" oder "unten" in diese Ebene, wählt als Bezugspunkt den Frühlingspunkt (0° Widder).
Damit erhalten Sie die Verteilung der Planeten in den Stern-Zeichen. Als nächstes teilt man den Raum um die Erde in mehere "Kuchenstücke". Die Hauptteilungspunkte dabei sind: Das Zeichen, das gerade am Osthorizont aufsteigt, der Aszendent und das Zeichen, das sich genau über dem Geburtsort befindet, die Himmelsmitte oder auch Medium-Coeli. Die Achse Aszendent mit dem gegenüberliegenden Deszendenten gliedert das Horoskop in eine Tag- (oben) und Nacht- (unten) Hälfte, die Achse Medium-Coeli und Imum-Coeli in die linke Ost- und rechte Westhölfte. Durch die Teilung des Bogens zwischen Aszendent und Medium Coeli in unterschiedlicher Weise erhält man die astrologischen Häuser (oder auch Felder) des Horoskops. Die Planeten in den Zeichen sind völlig unabhöngig vom Geburtsort und charakterisieren die Anlagen, die der Mensch mit in diese Welt bringen. Die langsamen Planeten Uranus, Neptun und Pluto sind in den Zeichen wenig aussagekräftig, da Sie ja teilweise über ganze Generationen in einem Zeichen verweilen. Jedem Zeichen ist ein Element (Feuer, Erde, Luft, Wasser), eine Qualität (kardinal, fest, beweglich) und eine Polarität (maskulin, feminin) zugeordnet, die Verteilung der Faktoren hierauf liefert die erste Grundcharakteristik. Der Aszendent, Medium Coeli und die Häuser sind dagegen völlig abhängig von Ihrer Geburtszeit und Ihrem Geburtsort, damit äußerst individuell. Die Planeten in den Häusern zeigen, wie Sie Ihre Anlagen verwirklichen (könnten) und welche Anforderungen an den Menschen gestellt werden. Hier haben auch die langsamen Planeten große Aussagekraft, speziell wenn Sie in enger Beziehung zu den Achsen (Aszendent-Deszendent, Medium-Coeli-Imum-Coeli) oder den Höuserspitzen stehen. Betrachtet man die Winkel der Planeten zueinander, erhält man die Aspekte. Je nach Winkel überlagern sich die "Schwingungen der Planeten" und unterstützen oder behindern sich in Ihren Wirkkräften. Man unterscheidet je nach Art und beteiligten Faktoren verschieden wirksame, harmonische und disharmonische Aspekte. Je enger der gebildete Winkel bei dem Abstand des genauen Aspekts liegt, desto deutlicher werden Sie die Wirkung erfahren. All die zur Horoskopberechnung notwendige und komplizierte Mathematik übernehmen mittlerweile preisgünstige Heimcomputer, die schnell und fehlerfrei die benötigten Daten zur Verfügung stellen. Der nöchste Schritt ist dann, diese Daten mit Inhalt gemöß der astrologischen Symbolik zu füllen.Das größte Problem dabei ist, daß die einzelnen Aussagen nicht allein für sich gesehen werden dürfen, sondern alle miteinander in Verbindung stehen, die dazu notwendige Synthese kann nur der professionelle Astrologe vornehmen. Allerdings arbeitet der Computer objektiver, je feiner die Einzelaussagen untergliedert werden, desto genauer wird das Bild. Ob man die Darlegungen für sich annehmen und versucht, etwas daraus zu machen, bleibt jedem selbst überlassen. Zumindest werden Sie nicht umhinkommen, sich über Ihre Verhaltensweisen und Möglichkeiten in den angesprochenen Bereichen Gedanken zu machen. Und genau hier liegt der größte Wert der Astrologie, nämlich einen Anstoß zur Beschäftigung mit der eigenen Psychologie zu geben und Ihnen damit eine große Hilfe anzubieten, einen Weg zur Selbsterkenntnis und bewußteren Gestaltung des eigenen Lebens zu finden.

Das Horoskop kann einem ein ganzes Leben begleiten, und man sollte sich also Zeit bei der Lektüre nehmen. Offenheit und Ehrlichkeit gegenüber sich selbst sind Vorraussetzungen.

In diesem Sinne wünsche ich einen bewußteren Umgang mit dem eigenen Leben und persönliches Wachstum.

Ihr Alexander Witschel

Wie und was interpretiert man in einem Horoskop?

Beispiel für eine systematische Horoskop-Deutung

Einen guten Überblick gewinnen Sie, wenn Sie zunächst betrachten welche Horoskophälften und Quadranten am stärksten besetzt sind. Befinden sich die meisten Planeten unter dem Horizont (Nachthälfte, Haus 1-6), findet der Eigner alles was er braucht in sich selbst, alles läuft eher auf der Ebene des Unterbewusstseins und Introvertiert.
In der oberen Hälfte (Taghälfte, Haus 7-12) geht es dagegen um das Extrovertierte, das Bewußte, das Leben nach Außen, die Begegnung.
Die rechte (West-) Hälfte (Haus 4,5,6,7,8,9) kennzeichnet den altruistischen (selbstlosen) Menschen, die linke (Ost-) Hälfte (Haus 10,11,12,1,2,3) den Egozentriker.

Der I. Quadrant (Haus 1,2,3) gibt Auskunft über die Selbstdarstellung und -erhaltung, die Anlage und das reaktive Verhalten.
Der II. Quadrant (Haus 4,5,6) über das emotionale Verhalten, die Art des Ausdrucks und die Umsetzung der Anlagen.
Der III. Quadrant (Haus 7,8,9) zeigt wie die Anlagen in der Begegnung mit der Außenwelt
eingesetzt werden, wie Sie aus Erfahrungen lernen, mit dem anderen umgehen.
Der IV. Quadrant (Haus 10,11,12) gibt Auskunft über Ihre Lebensgestaltung, was im Endeffekt erreicht wird.

- Verfeinern Sie dieses erste Bild durch Betrachtung der Elementen-, Qualitäts- und Polaritätsverteilung und eventuell der Dispositorenstruktur.
- Interpretieren Sie die Planeten in den Zeichen und Ihre wechselseitige Beeinflussung durch Aspekte.
- Suchen Sie die Besonderen Betonungen (auch Konstellationen) des Horoskops.

- Interpretieren Sie die Häuser:
Welches Element, welche Qualität und welches Zeichen steht an der Spitze. Dort wo der Herrscher des Hauses (Planet des Zeichens an der Spitze)steht, wird der entsprechende Bereich verwirklicht.
Betrachten Sie die Planeten in den Häusern, in der Nähe von Hausspitzen haben Sie den größten Einfluß. Ein runderes Gesamtbild ergibt die Interpretation, wenn Sie die Planeten in den Zeichen und deren Aspekte erst in den Häusern interpretieren. Dieses Vorgehen ist sinnvoll, da so der Zusammenhang mit den Lebensbereichen nicht verlorengeht.
Eine durch ein Mars-Quadrat verletzte Skorpion-Sonne im ersten Haus (energische bis rücksichtslose Durchsetzung der Persönlichkeit) äußert sich anders als im sechsten Haus (persönliche Durchsetzung vor allem im Berufsleben). Wie Sie vorgehen, bleibt Ihnen überlassen.

Computer und Astrologie
Kann ein Computer Horoskope deuten?

Wie Sie wissen ist das Horoskop ein Abbild des Sternenhimmels, insbesondere der Planeten und Tierkreiszeichen, im Augenblick der Geburt eines Menschen, bezogen auf seinen Geburtsort. Die Astrologie als Wissen von den Sternen und als Kunst der Sterndeutung befaßt sich seit Urzeiten mit den sich immer wieder ändernden Konstellationen am Sternenhimmel und setzt sie in Bezug zum persönlichen Schicksal eines Menschen. Da die Sonne, der Mond und die Planeten ihre Position in den Tierkreiszeichen und damit auch zueinander täglich ändern, sich das ganze Himmelsgewölbe in 24 Stunden einmal um seine Achse dreht, und überdies der Sternenhimmel an verschiedenen Orten auf der Erde unterschiedlich aussieht, ist das Horoskop zweier Menschen nie gleich, es sei denn, sie wurden zur gleichen Zeit am selben Ort geboren. Für das richtige Verständnis des Horoskops ist es zudem wichtig zu wissen, daß dabei nicht - wie in der Astronomie üblich - die Sonne in den Mittelpunkt der kosmischen Betrachtung gestellt wird, ja nicht einmal die Erde, wie im Mittelalter; der Mensch selbst steht im Zentrum der Betrachtung, so wie er auf der Erde stehend sein ganzes Leben und alle Ereignisse immer wieder auf sich selbst bezieht. Dadurch unterscheidet sich die Astrologie von astronomischen Betrachtungen, bei denen die Sterne selbst, ihr Werden und Vergehen das Zentrum des Interesses bilden.
Für ein persönliches Horoskop ist an erster Stelle eine Berechnung der Gestirnstände auf die exakte Geburtszeit und den Geburtsort nötig. Ohne Computer sind dafür umfangreiche Berechnungen und dicke Nachschlagewerke erforderlich. Der Computer hilft hier wesentlich mit, indem er viel schneller und exakter als der Mensch alle nötigen Berechnungen durchführt und - falls gewünscht - das Horoskop ggf. auch farbig zeichnet. So wie die Berechnung sind auch die AUSWERTUNG und die DEUTUNG eines Horoskops sehr zeitaufwendig und erfordern vom Astrologen eine umfangreiche Kenntnis der Bedeutung der einzelnen Elemente eines Horoskops. Bei der Deutung eines Horoskops muß der Computer ebenso wie der Astrologe Schritt um Schritt zuerst die einzelnen Elemente der Persönlichkeit eines Menschen bestimmen.
Die Individualität eines Menschen mit seiner Persönlichkeit, seinem Charakter, seinen Fähigkeiten und seiner körperlichen Konstitution umfaßt viele einzelne Komponenten, z.B. Lernen und Denken, Gefühle wie Aggressivität und Angst, Kontaktbereitschaft, usw. Dazu kommen spirituelle Bedürfnisse wie Streben nach Sinnfindung, Schönheit und Harmonie, nach Erleuchtung oder Erlösung. Je nach momentaner Lebenslage werden bei Ihnen jedoch nur einzelne Bereiche der Gesamtpersönlichkeit angesprochen und bleiben lediglich für eine gewisse Zeitspanne aktuell, bis sich die Interessen - vom Schicksal bestimmt oder aus freien Stücken gewählt - wieder verlagern. Viele Menschen tragen "zwei Seelen in ihrer Brust" und sind manchmal widersprüchlich in ihrem Denken oder Verhalten. Das werden Sie natürlich auch in der Horoskopanalyse wiederfinden. Wundern Sie sich also nicht, wenn einzelne Teile der Horoskopdeutung sich scheinbar widersprechen. So kann es durchaus sein, daß ein Mensch grundsätzlich mutig ist, jedoch im Umgang mit dem anderen Geschlecht zurückhaltend reagiert. Die Kunst der Horoskopdeutung besteht darin, die verschiedenen Elemente vernünftig miteinander zu kombinieren. Ein Beispiel dazu: Die astrologische Feststellung "Venus in der Waage" bedeutet, auf einen kurzen Nenner gebracht: "Liebe zu Kunst und schönen Gegenständen". Befindet sich die Venus im 2. Haus, so läßt sich auf eine Veranlagung schließen, nicht nur wertvollen, sondern auch schönen Besitz aufzubauen. Bei "Venus in Stier im 2. Haus" ist es deshalb wahrscheinlich, daß sich die Kunstliebe nicht auf bloße Besuche in einem Museum beschränkt, sondern es werden wohl wertvolle Kunstgegenstände gesammelt, wie dies dem 2. Haus entspricht. Während der Computer nun lediglich die einzelnen Elemente kombinieren kann, besitzt der praktizierende Astrologe darüber hinaus weitere Fähigkeiten wie z.B. Intuition und persönliche Erfahrungen, mit deren Hilfe er die einzelnen Horoskop-Elemente einordnen, gewichten und im Gesamtzusammenhang bewerten kann. Er kann und sollte neben der Geschlechtszugehörigkeit noch weitere persönliche Daten in seine Deutung einbeziehen wie Beruf, Milieu, Schulung und geistige Interessen, wodurch er dann in seiner Deutung einen größeren Einblick in die Lebensumstände des Horoskopeigners geben kann.
Im Horoskop eines Menschen kann der Astrologe gut erkennen, welche Anlagen ein Mensch mitbringt - wieviel er davon jedoch schon im gegenwärtigen Alter verwirklicht hat, läßt das Horoskop nicht erkennen. Aus dem Horoskop allein geht das Ausmaß an emotionaler und spiritueller Reife nicht hervor, sondern dies stellt eine Dimension für sich dar! Ob jemand mit seinen Anlagen zu Kriminalität, Drogenkonsum oder sexueller Gewalt neigt, oder ob er/sie sich mit denselben Anlagen auf eine wissenschaftliche oder berufliche Weise damit auseinander-setzt, entscheiden die schicksalsmäßigen Lebensumstände; auf den Punkt gebracht: Ob etwa ein Mensch als Krimineller auf der einen oder als Polizist auf der anderen Seite des Gesetzes steht! Dieselben Anlagen können sich sehr unterschiedlich ausprägen.
So war der Autor Werner Stephan darauf angewiesen, die Vielfalt astrologischer Deutungselemente in eine knappe und jedermann verständliche Form zu bringen, die Ihnen nützliche Hilfe bietet. Es leuchtet ein, das dies schwierig ist, denn jeder hegt bei seiner Horoskopinterpretation andere Erwartungen: Der eine möchte viel über seine Persönlichkeit erfahren und wissen, wie und wer er "wirklich" ist, der andere - beispielsweise ein junger Mensch, der gerade vor seiner Berufswahl steht - interessiert sich mehr dafür, über welche Talente er verfügt. Ein weiterer Ratsuchender möchte vielleicht Lösungsansätze finden, um seine schwierig oder langweilig gewordene Partnerschaft neu zu beleben, der nächste schließlich sucht Selbsterkenntnis und Bewußtseinserweiterung im spirituellen Sinne. Vielleicht ist deshalb das eine oder andere für Sie persönlich nicht aktuell.
Bei einer mündlichen Beratung kann der erfahrene Astrologe auf diese individuellen Aspekte eingehen, was bei einer Computer-Analyse selbst- verständlich nicht möglich ist. Die Deutung geht von einem mitteleuropäischen "Durchschnittsmenschen" aus, von mittlerem Alter, ohne spezielle psychische oder körperliche Auffälligkeiten, jedoch neugierig darauf, mehr über sich durch das uralte Wissen der Astrologie zu erfahren. Wenn Sie darüber hinaus selbst psychologische oder astrologische Grundkenntnisse besitzen, dann können Sie mit einer Analyse noch tiefer in dieses Wissen eindringen. "Erkenne Dich selbst" lautet die wegweisende Inschrift des Apollotempels in Delphi. Die astrologische Textanalyse kann natürlich nicht Ihr umfassendes Bemühen um Selbsterkenntnis ersetzen, denn:
- Zum einen kann ein Computer - wie schnell er auch rechnen mag - auf dem Gebiet der umfassenden und detaillierten Deutung nie so gut sein wie ein Mensch. Erkenntnis, Intuition und Bewußtseinserweiterung sind z.B. Gebiete, die der Computer trotz seiner "Künstlichen Intelligenz" nie erfassen wird. Auch fehlt ihm der intuitive Blick für den Gesamtzusammenhang und er kennt die biographischen Daten nicht, die erst eine genauere Wertung der Deutungselemente ermöglichen.
- Zum anderen ist die Beschäftigung mit dem eigenen Horoskop eine besondere Quelle für die eigene Selbsterkenntnis, für eine allgemeine Menschenkenntnis, ja für ein umfassendes Verstehen von Mensch und Kosmos insgesamt. Erst durch eine aktive Auseinandersetzung mit dem hier angebotenen Stoff (nicht allein durch Lesen des Textes) werden Sie zu den eigenen Erkenntnissen gelangen, die Ihr Leben bereichern und Ihnen nach und nach ermöglichen, Ihr Schicksal zunehmend selbst zu bestimmen. Hierbei hilft die astrologische Lehre den Menschen seit Urzeiten.
Durch persönliche astrologisch-psychologische Beratung werden Sie auch in Ihren eigenen Erkenntnissen weiter voran kommen. Hierbei können Sie Ihre spezifischen aktuellen Probleme zur Sprache bringen. Wenn Sie sich dafür interessieren, so verlangen Sie bei mir nähere Auskünfte.

Moderne Astrologie - Die 12 Segmente der 12 Sternzeichen
Heinz Bornemann

Legt man den gesamten Tierkreis gedanklich in ein einzelnes Tierkreiszeichen, so daß sich ein kleiner Tierkreis von der Größe eines Zeichens ergibt, dann haben wir ein Zeichen in 12 Segmente von 2,5° Größe unterteilt. Diese Methode entspricht einem kosmischen Gesetz, das die Teilung einer Sache oder einer geometrischen Figur nach dem stetig gleichen Muster sich vollziehen läßt, so daß die Proportionen und Qualitäten immer beibehalten werden können, egal, wie oft man auch immer wieder teilen mag. Das heißt, man findet in jedem Größenverhältnis konsequent die gleiche Qualität wieder. Daraus ergibt sich, daß jedes Segment genau die gleiche Qualität hat, wie sein großes Vorbild und das die Grundbedeutung des Tierkreiszeichen davon völlig unberührt bleibt. Durch die Segmente wird jetzt auch der Entwicklungsprozeß, wie er sich im Tierkreis darstellt, in jedem einzelnen Zeichen sichtbar, und damit wird auch der Einfluß der einzelnen Zeichen auf ein jedes andere Zeichen sichtbar. Hier zeigen sich Spannungen wie zwischen zwei Polen, und darum können wir auch von den Polaritäten sprechen, die sich in allen Zeichen und damit im gesamten Tierkreis ergeben. Wenn der Herr einer Konstellation durch das Zeichen gegeben ist, so ist durch das Segment ein "Mitherr" oder polarisierender Faktor hinzugekommen.
Diese Polaritäten kann man sich nun für die Analyse einer Konstellation zu Nutze machen, indem man die Segmente als Spannungsherde betrachtet, die einen bestimmten Bereich des Zeichens nach klar definierbaren astrologischen Entsprechungen beeinflussen. Man darf getrost davon ausgehen, daß die 12 Segmente der 12 Tierkreiszeichen den meisten von uns in der alltäglichen astrologischen Arbeit noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen sind. Daher scheint es auch sinnvoll, diesen Aspekt astrologischer Arbeit etwas anschaulicher und populärer zu machen. Der große Vorteil, den man bei der Einbeziehung der Segmente in die astrologische Analyse hat, besteht darin, daß man ohne irgend eine zusätzliche Berechnung ein wesentlich detaillierteres Bild über eine Konstellation erhält.

Was hält uns also davon ab, uns dieses Geschenkes zu bedienen?

Vermutlich ganz einfach die Tatsache, das die astrologische Analyse schon kompliziert genug erscheint und wir jeden zusätzlichen Parameter als vermeintlich zu stressig von uns fernhalten wollen. Aus diesem Grunde sollte man auch Anfänger sicher nicht gleich mit diesem Thema konfrontieren. Wer aber schon einige astrologische Erfahrungen gesammelt hat, wird sich schnell an die Arbeit mit den Segmenten gewöhnen, und zum guten Schluß auf sie wohl nicht mehr verzichten wollen. Wie leicht es sein kann, auf einen Blick eine tiefere Erkenntnis über eine Konstellation zu erhalten, mag hier an der letzten Sonnenfinsternis gezeigt werden. Diese fand bekanntlich auf 18° 21’ im Löwen statt. Nun ist über diese Ereignis bereits vieles ge-schrieben worden und es geht hier nicht darum, dem noch weitere Analysen hinzuzufügen. Es soll aber kurz aufgezeigt werden, was man bereits aus diesem Stand im Zeichen dank der Berücksichtigung der Segmente herauslesen kann. 18° 21’ befindet sich im Segment Skorpion, das von 17,5° bis 20° reicht. Es genügt also ein einziger Blick, um den transformatorischen Aspekt dieser Finsternis zu erkennen. Wer noch mehr in Erfahrung bringen möchte, kann nun die Stellung des Pluto, der quasi die Rolle eines „Mitherrn“ einnimmt, untersuchen. Pluto steht auf 7° 45’ im Schütze. Dieser Grad fällt seinerseits in das Krebs-Segment des Schützen. Pluto ist also nicht nur durch Schütze/Jupiter beeinflußt, sondern auch durch den Krebs/Mond. Der weltumspannende und weltanschauliche Einfluß durch den Schützen wird so u.a. aus dem subjektiven Empfinden, der Bereitschaft zum Wechsel und der Bevölkerung genährt. Im Rückschluß auf die Finsternis heißt das, daß deren transformatorischer Aspekt durch weltumspannende und weltanschauliche Einflüsse sich ergeben wird, die durch das subjektive Empfinden der Bevölkerung und deren Bereitschaft zum Wechsel ihrer Nahrung erhalten kann. Diese grundsätzliche Betrachtungsweise können Sie natürlich auf jede Finsternis, auf jeden Vollmond und jede andere Konstellation anwenden.

Daher noch ein Beispiel aus einem persönlichen Horoskop. 

Wolfgangs Sonne steht auf 9° 20‘ in den Fischen und damit in dessen Krebs-Segment. Neben dem Herrn der Sonnen, dem Neptun, ist also auch noch der Mond als polarisierende Kraft mit einzubeziehen. Wir können also etwas hinter die Kulissen des Verhaltens schauen und feststellen, daß
Wolfgang in seinem meditativen, etwas undurchschaubaren und auch verborgenen Verhalten auf seelische Verbundenheiten und Wurzel zurückgreift und dank seiner großen Aufnahmekapazität viele transzendente Dinge verinnerlicht, so daß er aus einem schier unerschöpfllichen Quell mystrische oder esoterische Dinge zum Ausdruck bringen kann.

Zwei weitere Anregungen:

Wer sich mit Direktionen beschäftigt, weiß, daß die Langsamläufer oft ein Leben lang das Zeichen nicht verlassen und demnach auch immer die gleiche Qualität haben müßten. Schauen wir aber auf die Segmente, so ergeben sich oft genug Übergänge in ein anderes Segment, so dass wir von daher auch eine neue Zeitqualität des Planeten ableiten können. Es lohnt sich, gerade diese Übergänge einmal näher zu untersuchen.

Die Karma-Planeten, wie z.B. Neptun gehören ebenfalls zu den Langsamläufern und daher ist es bei diesen Planeten besonders interessant zu wissen, welchem Segment sie angehören. So bekommen sie weitere Hintergründe, zu denen sie normalerweise nicht vordringen würden. Im übrigen haben sie dann auch noch über die "Mitherrschaft" des Segment-Planeten einen weiteren Hinweis, welche hintergründigen Einflüsse auf den Karmaplaneten einwirken.
Diese wenigen Beispiele zeigen, daß es sich durchaus lohnt, sich mit den Segmenten der Zeichen zu beschäftigen, denn leichter kann man den unmittelbaren Einfluss auf einen Tierkreis-grad nicht in Erfahrung bringen. Wenn man dann auch noch die "Mitherrschaft" der Segment-Planeten mit einbezieht, indem man diesen polarisierenden Planeten nach seinem Stand untersucht, dann ergibt sich daraus eine erhebliche Ausweitung der Analysemöglichkeiten. Und das alles ohne eine einzige zusätzliche Berechnung.
Zum guten Schluß können sie ja immer selbst entscheiden, ob ihnen bei einer Konstellation ein der Blick in die Tiefe sinnvoll erscheint oder nicht.

Wer diese Sichtweise in die Astrologie vertiefen möchte, kann sich viele Anregungen aus dem Buch "Polare Astrologie" aus der Edition Astrodata holen, in dem alle 144 Polaritäten des Tierkreises in Stichworten beschrieben sind.

(c) Autor: Heinz Bornemann

DER BUCHTIP:

Autor: Heinz Bornemann
Titel: Polare Astrologie
Verlag: Edition Astrodata
ISBN: 3-907029-61-5
Preis: DM 42,-

Ein paar Methoden der astrologischen Berechnung
Methoden, Schulen und Systeme

Eine Auswahl an gänigen Methoden Hier werden nur einige der zahlreichen astrologischen Methoden aufgeführt. Vieleicht bekommen Sie eine Idee über die komplexe Kunst der Horoskopie, und der damit verbundenen Techniken.

Synastrie / Partnervergleich

Eine astrologische Partnerschaftsanalyse setzt voraus, daß die Horoskopdaten für beide Partner vorliegen. Zunächst wird für jeden einzelnen ein Geburtshoroskop errechnet. Daraus ist zu entnehmen, wie jeder sich seinen Partner wünscht und wie weit er oder sie bereit ist, sich zu binden. Die Synastrie zeigt, wie beide Partner aufeinander einwirken, worin ihre Gemeinsamkeiten bestehen, worin sie sich ergänzen und worin ihre Konflikte, aber auch ihre Wachstumschancen, zu suchen sind.

Hamburger Schule / Halbsummen

Die Hamburger Schule wurde grundlegend von Alfred Witte und später Friedrich Sieggrün, Hermann Lefeldt und Ludwig Rudolph> (-»Literatur) entwickelt und berücksichtigt die 8 sogenannten Transneptuner Cupido, Hades, Zeus, Kronos, Apollon, Admetos, Vulkanos und Poseidon. Es handelt sich um hypothetische 'Planeten', also keine real existierenden stofflichen Körper sondern eher um 'kosmische Energie-Komplexe'. Durch intensive Forschungen ermittelte Witte zunächst vier Punkte im Horoskop, von denen irgendeine Energie ausgehen mußte, ohne daß diese durch einen konkreten Faktor besetzt wären. Diese Punkte schienen sich auf einer festen Kreisbahn langsamer als Neptun durch die Horoskope zu bewegen, die Bahn wurde berechenbar und über historische Ereignisse korrigiert, Sieggrün erweiterte später um 4 weitere Punkte. Viele Deutungserfolge lassen auf eine fundierte Berechtigung dieser Theorien schließen. Gedeutet wird mit Planeten- und Strukturbildern, also überwiegend Halbsummen, auch Antscien, Spiegelpunkte und der Widderpunkt werden berücksichtigt. Für die -»Häuser wird meist Meridian verwendet.

Das Composit / Halbsummen Vergleichsanalyse

Ein Composit - also eine astrologische Partnerschaftsanalyse - ist möglich bei verschiedenartigen Partnerschaften, sei es eine Liebesbeziehung, eine berufliche Verbindung oder die Eltern-Kind-Beziehung. Natürlich sind die dabei erforderlichen Deutungen dementsprechend unterschiedlich.
Das Composit beziehen sich in der Regel auf Beziehungen - ob das Paar verheiratet ist, spielt dabei keine Rolle. Es sind aber ebenso Hinweise für die anderen Arten von Partnerschaften vorhanden, so daß im allgemeinen alle Deutungstexte des Composits für jede beliebige Partnerschaft Geltung haben, ggf. müssen sie sinngemäß angepaßt werden.
Das Composit gibt wieder wie eine Partnerschaft als Gesamtes gesehen werden kann und nicht wie sich die Partnerschaft von einem der beiden Partner aus darstellt. Eine solche Information kann eher im persönlichen Einzelhoroskop gefunden werden unter den Punkten, die sich auf Partnerschaft beziehen (vornehmlich das 7. Haus). Da wir es bei einem Composit nicht nur mit einem sondern mit zwei Horoskopen zu tun haben, ist es durchaus möglich, dass sehr widersprüchliche Aussagen bei der Partnerschaftsanalyse auftreten. Dies wird wahrscheinlich in der Natur der Partner liegen, die sich hier zusammengetan haben. Die charakterliche Vielfältigkeit eines Menschen - der ja auch in sich widersprüchlich sein kann - verstärkt sich noch bei zwei Partnern.
Das "Composit" wird nach der klassischen Methode des Schnittpunkt-Horoskops (exakte Halbsummen aller Horoskoppunkte der beteiligten Partner) gebildet. Das Gebiet und der Begriff "Composit" sind verhältnismäßig jung in der Astrologie, so daß hier nicht so viele Erfahrungswerte vorliegen wie bei einer Deutung des Einzelhoroskopes. Es scheint auch, daß nicht alle Deutungselemente beim Einzelhoroskop auf das Composit übertragen werden können. Deshalb werden vornehmlich die Deutungen herangezogen, welche sich auf den Häuserring und die Stellung der Planeten untereinander beziehen.

Rhythmenlehre / Münchner Schule

Hier handelt es sich um eine etwas kompliziertere Methode der Berechnung von Ereignisdaten. Die bekanntesten Vertreter dieser (Rhythmen-) Lehren sind Glahn, Döbereiner und Huber (-»Literatur). Das Prinzip: Man läßt einen Punkt links oder rechts herum im Horoskop wandern, schreibt diesem Punkt vor, wieviele Jahre er benötigt, um ein Haus zu durchwandern. Am häufigsten verwendet wird eine Dauer von 6, 7 oder 8 1/3 Jahren pro Haus. Das ganze Verfahren ist damit natürlich abhängig vom verwendeten Haussystem.

Beispiel: Auslösung rechts herum sechs Jahre pro Haus ist die Regel. Am zwölften Geburtstag wird Spitze 11 erreicht (Aszendent am Geburtstag, Spitze 12 am 6. Geburtstag). Spitze 11 steht in Schütze, damit wird Jupiter ausgelöst. Jupiter steht in 5, Haus 5 ist 24° breit, Jupiter steht 4° von Spitze 6 (weil Auslösung rechts herum, links herum würde man mit 20° von Spitze 5 rechnen !) entfernt. Da diese 24° des 5 Hauses wieder 6 Jahren entsprechen wird Jupiter ausgelöst nach (4/24)° mal 6 Jahren, also nach ziemlich genau einem Jahr. Dieses Jahr wird zum 12. Geburtstag addiert, da dieser Zeitpunkt ja maßgeblich war, man erhält also den 13. Geburtstag. Jetzt macht man die gleiche Rechnung noch für die aspektierten Planeten in Ihren jeweiligen Häusern, erhält damit für diese 3. von 12 möglichen Phasen alle Auslösungen. Sämtliche Planeten können also mehrmals ausgelöst werden, jeweils unter einem anderen Aspekt. Das errechnete Datum (besser als Zeitraum zu betrachten) sollte durch Ereignisse markiert sein. Mit welchen Auslösungen unter welchem Haussystem die besten Ergebnisse erzielt werden können, steht zur Zeit noch völlig offen. Ihre persönlichen Erfahrungen hierzu würden mich interessieren.

Ihr Alexander Witschel


 
 
   

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